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Druckverfahren · Ratgeber 2026

T-Shirt Druckverfahren im Vergleich: Welches passt zu dir?

Aktualisiert am 14. September 2026 · Preise geprüft am 14. September 2026

DTF, DTG, Siebdruck, Flexfolie, Sublimation oder Stickerei: Jedes Verfahren hat seine Stärken, aber nicht jedes passt zu deiner Menge, deinem Motiv und deinem Shirt. Wir vergleichen alle sechs nach Stückzahl, Stoff und Haltbarkeit und sagen dir, was sich für Verein, JGA, Firma oder Einzelstück lohnt.

Kurz gesagt

Welches T-Shirt-Druckverfahren passt, hängt vor allem von der Menge ab. Für 1 bis ca. 30 Stück sind DTF-Transfers (viele Farben, fast jeder Stoff) oder Plotterfolie (Namen, 1 bis 2 Farben) am praktischsten. Für Fotos auf Einzelstücken ist DTG auf 100 % Baumwolle ideal. Ab ca. 30 bis 50 Stück mit 1 bis 4 Farben lohnt sich Siebdruck, weil sich die Siebkosten verteilen. Sublimation funktioniert nur auf hellem Polyester, Stickerei eignet sich für Logos auf Polos und Hoodies.

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Welche T-Shirt-Druckverfahren gibt es?

Für T-Shirts sind sechs Verfahren verbreitet. Sie unterscheiden sich darin, wie die Farbe auf den Stoff kommt, und daraus ergibt sich fast alles andere: Mindestmenge, Kosten pro Stück, Haltbarkeit und welcher Stoff funktioniert.

DTF oder Siebdruck: Was ist der Unterschied?

Beide liefern kräftige Farben und halten viele Wäschen, aber sie rechnen sich bei unterschiedlichen Mengen. Siebdruck hat pro Farbe Einrichtungskosten. Bei 10 Shirts mit vierfarbigem Logo zahlst du diese Kosten viermal, verteilt auf wenige Stück. Bei 200 Shirts fallen sie kaum noch ins Gewicht.

DTF hat praktisch keine Einrichtung. Jedes Motiv wird digital gedruckt, egal ob eine oder zwanzig Farben, Verlauf oder Foto. Deshalb geht DTF ab 1 Stück und ist bei kleinen bis mittleren Mengen oft günstiger. Dafür liegt der Transfer als dünne Schicht auf dem Stoff, was sich bei großen Flächen etwas steifer anfühlen kann.

Faustregel: Unter ca. 30 Stück oder bei vielen Farben DTF, ab ca. 30 bis 50 Stück mit 1 bis 4 Volltonfarben Siebdruck.

Und was unterscheidet Siebdruck und DTG?

DTG ist das digitale Gegenstück: kein Sieb, keine Einrichtung, dafür höhere Kosten pro Stück. DTG spielt seine Stärke bei Fotos, feinen Verläufen und Einzelstücken aus, am besten auf 100 % Baumwolle. Siebdruck ist bei großen Serien mit wenigen Farben günstiger und robuster.

Egal welches Verfahren: Der Rohling ist die Basis. Fruit of the Loom T-Shirts gibt es bei Marmalade Co. für 6,95 €, ab 5 Stück für 6,26 €, ohne Mindestmenge.

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Welches Druckverfahren lohnt sich ab welcher Stückzahl?

Die Tabelle fasst die wichtigsten Punkte zusammen. Die Stückzahlen sind Richtwerte, jede Druckerei kalkuliert etwas anders.

VerfahrenLohnt sich abStoffMotivHaltbarkeitTypisch für
Plotterfolie (Flex/Flock)1 StückBaumwolle, Polyester, Mischgewebe (je nach Folie)Namen, Nummern, 1 bis 2 Farbengut, bei richtigem PressenVerein, JGA, Rückennummern
DTF-Transfer1 StückBaumwolle, Polyester, Mischgewebeviele Farben, Fotos, feine Detailsgut, bei richtiger PflegeJGA, kleine Firmenserien, Merch-Testauflage
DTG1 Stückam besten 100 % BaumwolleFotos, Verläufegut, etwas empfindlicher als SiebdruckEinzelstück, Geschenk, Print on Demand
Siebdruckca. 30 bis 50 StückBaumwolle, Mischgewebe1 bis 4 Volltonfarbensehr hochFirma, Band-Merch, Events
Sublimation1 Stücknur heller Stoff mit hohem PolyesteranteilFotos, auch vollflächigsehr hochSport- und Laufshirts
Stickereieher Serien (Punchen einmalig)fester Stoff: Polo, Sweatshirt, Hoodie, Capkleine Logos, keine großen Flächensehr hochFirmenkleidung, Vereinspolos

Welches Verfahren für welchen Zweck?

  1. Vereinsshirts: Das Grundmotiv bei größerer Menge im Siebdruck oder als DTF, Namen und Rückennummern per Flexfolie. Beides lässt sich gut kombinieren.
  2. JGA oder Geburtstag (5 bis 20 Shirts): DTF-Transfers oder Plotterfolie. Beides geht ab 1 Stück, und jedes Shirt kann einen eigenen Namen bekommen. Ideen findest du bei den Gruppen-Shirts.
  3. Firmenshirts: Ab ca. 30 bis 50 Stück mit einfachem Logo Siebdruck. Auf Polos und Hoodies wirkt Stickerei hochwertiger.
  4. Merch für Band, Podcast oder Shop: Eine kleine Testauflage mit DTF, bei gutem Absatz später Siebdruck.
  5. Einzelstück oder Fotogeschenk: DTG in der Druckerei oder ein DTF-Transfer zum Selbstpressen.
  6. Sport- oder Laufshirt aus Polyester: Sublimation, wenn das Shirt hell ist und viel Polyester enthält.

Du willst selbst drucken? Für Plotterfolie und DTF reicht eine Transferpresse, für Folie zur Not auch ein Bügeleisen. Wie das Schritt für Schritt geht, steht in T-Shirts selbst bedrucken.

Welches T-Shirt passt zu welchem Druckverfahren?

Das Verfahren bestimmt, welcher Rohling sinnvoll ist, nicht umgekehrt.

Welches Gewicht für welchen Zweck passt, erklären wir im Artikel zum Stoffgewicht. Shops und Preise im Überblick findest du unter Rohlinge kaufen.

Wie lange hält der Druck und wie wäschst du richtig?

Siebdruck, Sublimation und Stickerei gelten als die langlebigsten Verfahren. DTF und Flexfolie halten bei richtiger Verarbeitung ebenfalls viele Wäschen, DTG ist etwas empfindlicher. Den größten Unterschied macht aber die Pflege:

Noch ein Tipp: Shirts aus 100 % Baumwolle können bei einer heißen ersten Wäsche um ein paar Prozent einlaufen. Wer kühl wäscht, schont Stoff und Motiv.

Du brauchst T-Shirts, Polos oder Hoodies als Rohlinge? Marmalade Co. liefert per DHL in ca. 2 bis 3 Werktagen nach Deutschland, Versand 7 € pro Bestellung.

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Häufige Fragen

Was ist besser, DTF oder Siebdruck?
Das hängt von Menge und Motiv ab. DTF braucht keine Einrichtung, ist ab 1 Stück machbar und druckt beliebig viele Farben, auch Fotos und Verläufe. Siebdruck hat Einrichtungskosten pro Farbe und lohnt sich deshalb meist erst ab ca. 30 bis 50 Stück, ist dann aber günstig pro Stück und sehr langlebig. Für kleine Serien ist DTF oft die bessere Wahl, für große Auflagen mit 1 bis 4 Farben Siebdruck.
Kann ich Baumwollshirts mit Sublimation bedrucken?
Nein, nicht mit brauchbarem Ergebnis. Sublimationstinte verbindet sich nur mit Polyesterfasern, auf Baumwolle bleibt das Motiv blass und wäscht sich schnell aus. Du brauchst helle Shirts mit hohem Polyesteranteil. Die Baumwollshirts von Marmalade Co. eignen sich deshalb nicht für Sublimation. Für Baumwolle nimmst du besser DTF, DTG, Flexfolie oder Siebdruck.
Welches Druckverfahren eignet sich für ein Einzelstück?
Für ein einzelnes Shirt sind DTF, DTG und Plotterfolie geeignet, weil keine Einrichtungskosten anfallen. DTG ist ideal für Fotos und Verläufe auf 100 % Baumwolle. Einen DTF-Transfer kannst du fertig bestellen und zu Hause aufpressen. Mit Flexfolie und einem Schneideplotter machst du Schriftzüge und einfache Motive in 1 bis 2 Farben selbst. Siebdruck lohnt sich für ein Einzelstück nicht.
Kann ich DTF-Transfers mit dem Bügeleisen aufbringen?
Empfohlen wird eine Transferpresse, weil sie gleichmäßigen Druck und eine konstante Temperatur von meist ca. 150 bis 165 °C liefert. Mit dem Bügeleisen wird das Ergebnis oft ungleichmäßig und der Transfer löst sich eher. Halte dich an Temperatur, Zeit und Abziehart aus der Anleitung des Transfer-Herstellers. Mehr dazu in unserer Anleitung zum Selbstbedrucken.
Wie wasche ich bedruckte T-Shirts richtig?
Warte nach dem Bedrucken ca. 24 Stunden bis zur ersten Wäsche. Dreh das Shirt auf links und wasch es bei 30 bis 40 °C ohne Weichspüler. Den Trockner lässt du am besten weg, und du bügelst nie direkt über den Druck. So halten DTF, Flexfolie, DTG und Siebdruck deutlich länger, und Baumwollshirts laufen weniger ein.
Wo bekomme ich günstige T-Shirt-Rohlinge zum Bedrucken?
Marmalade Co. verkauft Fruit of the Loom T-Shirts für 6,95 €, ab 5 Stück für 6,26 €, ohne Mindestbestellmenge und auch an Privatpersonen. Der DHL-Versand nach Deutschland kostet 7 € pro Bestellung, die Lieferzeit liegt bei ca. 2 bis 3 Werktagen. Bedrucken musst du selbst oder in einer Druckerei. Weitere Shops findest du im Rohlinge-Vergleich.
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